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Mitteilung

Montag, 14. November 2016

Ehrenmedaille für Dr. Klaus Loscher

„Dr. Klaus Loscher kann man getrost als einen Brückenbauer bezeichnen. Und das in vielerlei Hinsicht. Bereits mit 28 Jahren gründete er im Jahre 1970 zusammen mit einigen Gleichgesinnten den Arbeitskreis „Kirche und Sport“ in der Evangelischen Landeskirche. Der erste Versuch, zwischen zwei seiner großen Leidenschaften Brücken zu schlagen.“

Mit diesen Worten beschrieb Bezirkstagspräsident Dr. Günther Denzler die beiden großen Herzensangelegenheiten von Dr. Klaus Loscher bei der Verleihung der Ehrenmedaille des Bezirks in Stockheim: Sport und Religion. Über 1.000 Spiele habe Loscher als Schiedsrichter für den Bayerischen Fußballbund geleitet. Auch der Blick in die Geschichte sei dem Geehrten stets ein großes Anliegen gewesen, sagte Denzler in seiner Laudatio.
Mehr als 40 Jahre war Loscher als Pfarrer tätig, 26 Jahre unterrichtete er als Schulpfarrer am Wirtschaftswissenschaftlichen Gymnasium in Bayreuth.
„Für Sie sind Sport und Religion keine Gegensätze“, so der Bezirkstagspräsident. Immer sei es dem Geehrten darum gegangen, christliche Werte und Nächstenliebe zu vermitteln. „Der internationale Austausch und die Gedenkarbeit liegen Ihnen sehr am Herzen. Auch hier bauen Sie aktiv Brücken zwischen den unterschiedlichen Nationalitäten, Kulturen und Religionen.“

Seit mehr als 20 Jahren ist Dr. Loscher aktives Mitglied und Referent im Aktionskreis „Kronacher Synagoge“ und arbeitet ehrenamtlich für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Dort engagiert er sich unter anderem als seelsorgliche Begleitung bei Fahrten zu Gräberstätten in der Ukraine, in Polen oder in Russland.

Auch für die Heimatgeschichte im Landkreis Kronach sei Loscher unermüdlich tätig gewesen, betonten die zahlreichen Gratulanten – unter Ihnen Landrat und Bezirksrat Oswald Marr, der Loscher für die Auszeichnung vorgeschlagen hatte.

Sie alle betonten, dass diese Auszeichnung als Dank für Klaus Loschers schriftstellerisches, kirchliches, gesellschaftspolitisches und sportliches Wirken mehr als angemessen sei.

 

Weitere Informationen:

Homepage des Bezirks Oberfranken

 

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